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Die Zahnärztin

– Dr. Swantje Forsthöfel-Kleihauer

Zwischen Currywurst und Wurzelbehandlung

Duisburg. Zahnarzt Dr. Thomas Koch ist Besitzer einer der ältesten Imbissdynastien Duisburgs. Mit der WAZ sprach er über Pommesbude und Praxis und die Geschichte der Kult-Currywurst.

„Hier haben sich schon Herbert Grönemeyer, Altkanzler Gerhard Schröder und Götz George (als Horst Schimanski) die Senftube in die Hand gedrückt“, erklärt Stammkunde Wilhelm Lenz. Er selbst sucht die Imbissbuden-Kette „City Grill/Express“ schon seit Jahrzehnten auf, die jetzt als einzige Duisburger Imbissbude im „Currywurst Führer“ aufgeführt wird.

„Die Pommesbude an der Untermauerstraße in der Innenstadt ist eine der ältesten Imbissdynastien Duisburgs“, schwärmt Wilhelm Lenz. Vor über 50 Jahren sei das Stehrestaurant erstmals an dieser Stelle gegründet worden, erklärt Geschäftsführer Dr. Thomas Koch. Der Zahnarzt aus Duissern hat das Geschäft vor zehn Jahren übernommen als die ehemaligen Besitzer pensioniert wurden und beschlossen ihren Ruhestand im Ausland zu verleben. „Die Frau meines Freundes hat damals das Geschäft geführt und ist anfangs hin und wieder aus dem Ausland nach Duisburg gefahren, um nach dem Rechten zu sehen. Auf Dauer war das natürlich keine Lösung“, erklärt Dr. Thomas Koch.

Da seine Freunde die Pommesbude aber auch nicht einfach an Fremde verkaufen wollten, haben sie den Zahnarzt überredet zusätzlich zur Mundhygiene auch Pommes, Currywurst und Frikadellen unter die Leute zu bringen. Aus dem einen Geschäft sind mittlerweile fünf geworden und die Zahl der Mitarbeiter ist auf 30 gestiegen. „Das Geschäft läuft ganz gut. Wir haben sehr viele Stammkunden“, berichtet Dr. Thomas Koch. Insbesondere wenn die Nacht anbricht würde es spannend werden vor dem Stehllokal. Denn dann rückten „ganz besondere Stammkunden“ an. „Polizisten, Feuerwehrleute, Bandidos, Frauen aus dem etwas anderen Gewerbe und Partygänger, die auf ihrem nächtlichen Streifzug durch die Stadt noch was essen wollen. Hier treffen sich alle auf ‘ne Currywurst“, erklärt der Zahnarzt.

Sein Erfolgsrezept ist einfach. „Ich beziehe mein Fleisch von Simon Berns, den besten Metzger der Stadt“, erklärt der Geschäftsführer zufrieden. Aber auch der freundliche Umgang und der persönliche Kontakt zwischen Kunde und Verkäufer trage zur Beliebtheit der Pommesbuden bei. Davon hat sich der Chef höchst selbst überzeugt. „Wer einen Schnellimbiss besitzt, der sollte auch mal hinter der Theke gestanden und selbst mal eine Currywurst zubereitet haben“, sagt der 61-Jährige. Hin und wieder mal in die Fritteuse statt in den Rachen eines Patienten zu schauen, mache Dr. Thomas Koch ohnehin Spaß.

Neben seiner Kette von Schnellimbissen und der Gemeinschaftspraxis in Duissern betreibt der Zahnarzt noch eine Bauträgerfirma. „Bauen war schon immer eine Leidenschaft von mir“, erklärt er. Also habe er sich kurzerhand auch in der Baubranche angesiedelt. „Für Freizeit“, gibt der Duisburger zu „bleibt nicht viel Zeit.“ Dafür bieteten seine vollkommen unterschiedlichen Geschäfte aber wenigstens viel Abwechslung. Und an interessanten Geschichten, die die Gäste bei einem „Bierchen“ und einer „Pommes-Currywurst“ erzählen mangle es ja auch nicht, sagt Stammkunde Wilhelm Lenz. Der City Grill sei halt immer schon ein beliebter Treffpunkt gewesen, um sich mit den Leuten aus dem Viertel auszutauschen und ein wenig zu plaudern. „Das ist halt Ruhrgebietskultur wie sie leibt, lebt und schmeckt“, sagt die Verkäuferin.

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